| Baustellenübersicht |
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Geschlossene Schilde als Vollschnittmaschinen mit AVN - Technik, Slurry - Schild |
Gütezeichen VM |
Bei Vollschnittmaschinen wird durch Drehbewegung des hydraulisch angetriebenen Schneidrades der Baugrund an der Ortsbrust vollflächig abgebaut.
Der Konusbrecher zerkleinert den abgebauten Baugrund so, dass er - mit dem Spülwasser vermischt - über einer Spülförderung an die Oberfläche transportiert wird.
Schneidradkonfiguration und Ausbildung des Brecherraumes (Anordnung der Bohrkopf- und Ringraumbedüsung) sind speziell auf die zu erwartenden Baugrundverhältnisse abzustimmen.
Durch Montage eines Aufdoppelmantels kann der Einsatzbereich jeder Vortriebsmaschine in der Dimension erweitert werden. Wir sind damit in der Lage, im Microtunnelbereich jede Dimension von DN 600 bis DN 2.200 mit unserem eigenen Maschinenpark aufzufahren.

1. Schneidrad 2. Hartmetallwerkzeug 3. Brecherraum 4. Bohrkopfdüsen |
5. Hauptlager 6. Drehantrieb 7. Gelenkdichtung 8. Steuerzylinder |
9. Förderleitung 10. Zieltafel ELS 11. Laserstrahl 12. Bypass |
13. Hydraulikblock |
Geschlossene Schilde als Vollschnittmaschinen mit AVN - Technik, Hydroschild |
Gütezeichen VD |
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| AVN 1600D |
Hydroschilde sind im Vergleich zu den Slurryschilden flexibler in ihrem Einsatzbereich, da sie in wechselhaften Böden und bei geologischen Bedingungen, die eine instabile Ortsbrust oder eine Mischgeologie erwarten lassen, besser eingesetzt werden können.
Das wesentlichste Konstruktionsmerkmal der Hydroschilde ist die durch eine Tauchwand in zwei Bereiche aufgeteilte Abbaukammer. In der hinteren Kammer befindet sich eine Druckluftblase, über die der Stützdruck an der flüssigkeitsgestützten Ortsbrust geregelt wird. Die Abbaukammer ist dabei komplett mit Suspension gefüllt, während in der Druckkammer hinter der Tauchwand die Suspension mit dem Druckluftpolster gestützt wird. Die Suspensionszufuhr erfolgt über die Speiseleitung in die Abbaukammer, die Suspensionsabfuhr erfolgt über die Slurryleitung aus der Abbaukammer hinter dem Saugrechen. Der Luftdruck wird mit einer einstellbaren Druckluftregelanlage automatisch überwacht, so dass Ausbläser oder Grundbrüche an der Ortsbrust verhindert werden. Den Druckausgleich zwischen der Abbaukammer und der Suspension in der Druckkammer gewährleistet die kommunizierende Röhre.
Der wesentliche Vorteil des Hydroschildbetriebes besteht darin, dass die Regelung des Stützdrucks und die Durchflussmenge des Förderkreislaufs voneinander getrennt sind.
Die Flüssigkeit aus der hinteren Kammer bildet eine Art Puffervolumen, durch das plötzliche Verluste der Stützflüssigkeit, z.B. beim Anfahren von Störzonen, ohne Einbruch des Stützdrucks an der Ortsbrust ausgeglichen werden. Auch Änderungen der Durchflussmengen im Förderkreislauf können ohne Beeinflussung des Stützdrucks vorgenommen werden. Die Maschine kann auch im Slurry-Mode gefahren werden.

1. Abbauwerkzeug 2. Abbaukammer 3. Brecherraum 4. Tauchwand 5. Hauptlager |
6. Druckluftpolster 7. Antriebsmotor 8. Bentonitfüllung 9. Bentonitflüssigkeitsstand 10. Durchstiegsluke |
11. Förderleitung 12. Druckwand 13. Steuerzylinder 14. Bypass 15. Antriebspumpe |
16. Öltank 17. Schleusenwand 18. Personenschleuse 19. Druckluftregelanlage |
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